Der Weg zum Fuchs
Heute führte mich mein eigentliches Motiv zu einer einzelnen Kiefer, die im warmen Morgenlicht stand. Ihr Stamm, ihre Form, die Ruhe, die sie ausstrahlte – all das zog mich an, als hätte sie mich gerufen. Ich wollte nur dieses Bild festhalten, diesen stillen Moment, der so selbstverständlich und doch so besonders wirkte.
Doch während ich mich um die Kiefer bewegte, öffnete sich ein neuer Weg. Ein Schritt weiter, ein Blick zur Seite – und plötzlich begann eine ganz andere Geschichte. Ohne die Kiefer wäre ich nie dorthin gelangt, nie diesen Hang hinabgestiegen, nie in jene Richtung gegangen.
Sie war der Anfang. Das Motiv, das mich losgehen ließ. Und genau dadurch fand ich später den Fuchs.
Manchmal zeigt einem die Natur nicht nur ein Bild, sondern den Weg zu einem zweiten, das man nie gesucht, aber umso mehr gebraucht hat.
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